im "Handbuch der Gesprächsführung: Problem- und Konfliktlösung im Kindergarten" (Leupold 1995). folgende Fragen zu klären: Für den Umgang miteinander während der Treffen von Elterngruppen und -gesprächskreisen haben sich folgende sieben Regeln bewährt: 3. aufgrund fehlender Deutschkenntnisse) nicht besuchen oder die einer besonderen Unterstützung bedürfen. Bei jeder Form der Elternarbeit kommt es auf die innere Haltung der pädagogisch Verantwortlichen an. Erziehungspartnerschaft zwischen beiden Bereichen: Familie und Kindergarten öffnen sich füreinander, machen ihre Erziehungsvorstellungen transparent und kooperieren zum Wohle der ihnen anvertrauten Kinder. In: Becker-Textor, I., Textor, M.R. Deswegen haben wir - gemeinsam mit Eltern - eine Vielzahl von Möglichkeiten der Mitwirkung geschaffen und füllen diese mit Leben. Sie ist eine sehr freundliche Person und hat schon oft geholfen. Was ist die beste Zeit für die Gruppentreffen? auch in Waldorfkindergärten, werden mit Elternmitarbeit positive Erfahrungen gemacht (Gerzer-Sass/ Pettinger 1993). ): Netz für Kinder. Nach einer kurzen Begrüßung lädt die Erzieherin die Eltern zu einem kleinen Experiment ein: Eine Teilgruppe der Eltern verlässt mit der Erzieherin den Raum und wird nach einer kurzen Einführung zum Ausschneiden von Vögeln anhand einer Schablone angeregt. Was ist unser vorrangiges Ziel in den ersten Wochen? Hilfreich sind z.B. Überbehütung, Verwöhnung, Leistungsdruck, Überforderung, Vernachlässigung, extrem autoritäres oder antiautoritäres Verhalten, wechselhafter Erziehungsstil). Es ist zu berücksichtigen, ob das Thema für alle Kindergarteneltern oder eher für einen Gruppenelternabend geeignet ist. Die in Tabelle 4 dargestellten Ergebnisse unserer Umfrage verdeutlichen, dass die befragten 269 Eltern durchaus bereit waren, sich in die Kindergarten- und in die Elternarbeit einzubringen, jedoch je nach Aktivität in höchst unterschiedlichem Maße. Hier ist das Einzelgespräch mit der Erzieherin - sofern dies sprachliche Barrieren nicht verhindern - von besonderer Bedeutung, da auf solche Weise am besten das Vertrauen der Eltern gewonnen werden kann. Wie Tabelle 3 verdeutlicht, gibt es eine Vielzahl von Formen der Elternmitarbeit. Einbeziehung in die Entwicklung von Jahres- und Rahmenplänen, die Planung von Veranstaltungen und besonderen Aktivitäten, die Gestaltung von Spielecken usw. Eltern, die in der Einrichtung mitarbeiten oder sogar mitbestimmen können, werden "automatisch" zu Fürsprechern des Kindergartens. Anschließend treffen sich alle im Kindergarten zum gemütlichen Teil (Stärkung am Erntedankbüfett). 1. Zusammen mit deren Eltern findet ein gemeinsames Abendessen statt. Es darf weder ein Zu viel noch ein Zu wenig geben; ein "roter Faden" sollte die Angebote miteinander verknüpfen. Sie werden die Belange der Kindertagesstätte gegenüber Träger, Kommune und Politik vertreten. Wenn die Eltern eingeladen werden, für den St. Martin-Umzug Laternen für ihre Kinder zu basteln, werden fast alle zu dem Bastelabend/-nachmittag kommen. Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Müsli, Gemüsesuppe, Obstsalat). Zu Beginn ist es unser oberstes Ziel eine Vertrauensbasis mit den Eltern/Sorgeberechtigten zu erarbeiten, um ein bestmögliche Entwicklung für die Kinder/Jugendlichen auf den Weg zu Das bedeutet auch Zurückhaltung mit kritischen Äußerungen und Verurteilungen. Herbeischaffen größerer Stühle, eines Tageslichtprojektors oder eine Pinnwand), Wie wollen wir für die Gruppe werben? So ergab eine von uns durchgeführte Umfrage bei 269 Eltern aus Passau (Textor 1994), dass drei Fünftel der Eltern die Elternarbeit des Kindergartens für sehr wichtig oder wichtig hielten. Nur durch den Austausch von Erfahrungen mit dem Kind und von anderen relevanten Informationen sowie durch die Abstimmung von Erziehungszielen und -praktiken kann es zu einer Kontinuität zwischen öffentlicher und privater Erziehung kommen. Grenzen und Herausforderungen In facheinschlägiger Literatur werden immer wieder Grenzen und Schwierigkeiten in der Elternarbeit aufgezeigt. Was die Grenzen der Elternarbeit angeht, kommt Conen zu ähnlichen Ergebnissen wie Heun (Conen 1990, S. 198): 30,7 Prozent der Befragten geben an, die Elternarbeit sei sinnlos, wenn kein Kontakt zwischen Eltern und Kindern bestehe, wenn die Kinder ihre Eltern ablehnten; 9,6 Prozent, weil Rückführung nicht möglich sei. die gezeigten Gefühle überein. Vielmehr geht es um Mit-Verantworten, Mit-Planen, Mit-Entscheiden und Mit-Arbeiten, benötigen Eltern "echte" Gelegenheiten zum Mit-Gestalten. Die Fachkräfte sollten geduldig zuhören und versuchen, relevante Aussagen über das Kind und die Familie oder nützliche Tipps herauszufiltern. Dieser Teil der "Elternbildung", d.h. der Austausch, der durch die Intensivierung der Elternarbeit angeregt wird, grenzt bereits an die Anforderungen einer Elternpartizipation. Wald und Flur, Ortsteil mit Geschäften und kulturellen Einrichtungen) betont. werden Kaffee oder Tee gereicht. einen Arbeitskreis von Eltern organisieren und leiten, die sich z.B. Ich-Botschaften: Die Erzieherin macht Aussagen über ihr eigenes Erleben und Verhalten in der jeweiligen Situation bzw. Erzieherinnen fühlen sich im Hinblick auf Elternarbeit mangelhaft ausgebildet. Während der Stimmenauszählung haben die Eltern noch Gelegenheit, Fragen zum Kindergartenalltag zu klären; dabei sind einige Dias hilfreich. Die Durchführung von Elternabenden soll nun an zwei Beispielen verdeutlicht werden: Dem nachfolgend beschriebenen Elternabend ging bereits ein Gruppenelternabend voraus, bei dem die Eltern anhand von Dias über den Tagesablauf in der Gruppe informiert wurden. eine Gruppe von Eltern organisieren und leiten, die gemeinsam malen, nähen, kochen oder basteln wollen? Die Fachkräfte sollten genau zuhören und nicht sofort in eine Verteidigungsstellung gehen, aber auch nicht die überkritische Haltung durch Zustimmung oder Entschuldigungen verstärken. Konflikthaftes Verhältnis zwischen beiden Bereichen: Konflikte können sich aus einer Konkurrenz von Familie und Kindergarten oder aus unterschiedlichen Werten, Erziehungszielen und Erziehungsstilen ergeben. ): Kindergarten und soziale Dienste. Es kann also nicht darum gehen, dass Erzieherinnen alle diese Elternwünsche zu verwirklichen versuchen. Freiburg: Lambertus 1988, * Haefele, B., Wolf-Filsinger, M.: Aller Kindergarten-Anfang ist schwer. Dabei ergeben sich meist einige Zielschwerpunkte, die dann noch ergänzt, bewertet, begründet und diskutiert werden. Da nicht nur das Zeitbudget der Erzieherinnen, sondern auch das der Eltern beschränkt ist (Textor 1994), sollte eine Ballung von Aktivitäten vermieden werden. was die Beteiligung von Eltern betrifft: Der Situationsansatz in seiner klassischen Form, wie er z.B. Aufl. anzunehmen und zu reflektieren - was natürlich nicht bedeutet, dass man auch entsprechend handeln muss. Bei Gesprächen ist es wichtig, viele Fragen zu stellen, die ausführlich beantwortet werden müssen. Wichtige Gespräche mit Eltern sollten nicht in Form von Tür- und Angel-Gesprächen erfolgen. Ressourcen setzen der Elternarbeit Grenzen. Gerade diese Gruppen werden oft auch mit Vorurteilen belegt: So wird z.B. In Kleingruppen kommt das Gespräch schneller und leichter in Gang. ), die Elternpartizipation und die Elternberatung. Der Aufnahme- und der Eingewöhnungszeit kommt also eine sehr große Bedeutung zu. Das setzt zum einen Beratungskompetenzen und zum anderen die Vernetzung der Kindertagesstätten mit anderen Jugendhilfeeinrichtungen und psychosozialen Diensten voraus. Chancen und Grenzen in der Elternarbeit – mit entwicklungspsychologischem Fokus Interkulturalität und Migration Die politische Haltung zur Betreuung von Kleinst- und Kleinkindern in Hamburg lautet derzeit: „jeder Tag ohne Kita ist ein verlorener Tag“ für die frühkindliche Bildung, und dies insbesondere für Kinder mit Flucht- oder Migrationshintergrund. 5 Formen der Elternarbeit - eine Übersicht. Einrichtungskonzept, Neuaufnahmen) berücksichtigen. Auf das zweite bzw. Dies gilt erst recht, wenn es um Erziehungsschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten oder Familienprobleme geht. kann sich die Einrichtung an anderen Festen beteiligen oder Feiern zu anderen Anlässen durchführen). fälschlicher Weise die geringe Teilnahme solcher Eltern an Aktivitäten des Kindergartens als Desinteresse eingestuft. Wird es häufiger ergänzt (z.B. Dann bietet die Schulsozialarbeit eine Alternative. Dies kann beispielsweise so geschehen: An der Tür des Gruppenraumes hängt eine von den Kindern gefertigte Collage, die einen Wald zeigt. Die Veranstaltung soll an einem Freitagnachmittag stattfinden. ), bleibt der Neuigkeitswert erhalten. So fühlen sich die Eltern angenommen und verstanden, müssen sich nicht verteidigen, werden offener, zugänglicher und eher zu Kompromissen oder Verhaltensänderungen bereit. Im Extrem lassen sich unterscheiden: Andere Gründe, die den Dialog mit Eltern und eine Erziehungspartnerschaft sinnvoll erscheinen lassen, sind: Ursachen für kindliche Verhaltensauffälligkeiten liegen zumeist in der familiären Situation, können aber auch im Kindergarten oder in anderen Sozialisationsfeldern liegen. Norderstedt: Books on Demand, 3. Wer soll die Leitung und Organisation übernehmen? Die Eltern werden dann häufiger vor dem schwarzen Brett stehen bleiben oder die Broschüren sichten. Trotz aller Notwendigkeit gibt es auch Grenzen der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft. 1996 Hilfsangebote können auch indirekt vermittelt werden, indem z.B. Nachmittags versammeln sich alle Kinder, die Eltern und das Team zu einer Erntedankandacht in der Pfarrkirche. Der kontinuierliche Kontakt zwischen Erzieherin und Eltern ist gerade bei Kindern aus unterprivilegierten Schichten sehr wichtig, denn es kann nicht darum gehen, die Erziehungsvorstellungen des Kindergartens überzustülpen, sodass das Kind aus seinem gewohnten sozialen Umfeld "herausgefördert" wird. Kommen im Herbst viele neue Kinder und deren Eltern auf uns zu? ein "Familienkasterl" betreuen, aus dem Eltern Kinderbücher und Spiele entleihen können? Das Verhältnis der beiden Sozialisationsfelder zueinander kann in der Realität unterschiedliche Formen annehmen. Rückschläge sind unvermeidbar, dürfen aber nicht zur Entmutigung führen. Berichte aus der Praxis. Oft ist es nötig, noch weitere Beobachtungen über das Kind, sein Verhalten, seine Familienverhältnisse und das Umfeld des Kindergartens zu sammeln, Notizen zu sichten oder andere Fachkräfte zu konsultieren. Unter Umständen kann sich an den "offiziellen Teil" ein "gemütliches Beisammensein" anschließen. Planung macht die Elternarbeit für alle überschaubar und Grenzen sichtbar. Es spricht nichts dagegen, diese Veranstaltung von den Eltern gestalten zu lassen - mit Krippenspiel, Liedern, Kerzenreigen, selbst gebackenen Plätzchen usw. Generell gilt eine intensive Beziehung zwischen diesen Sozialisationsinstan… Dies zeigt, dass sie deren Professionalität schätzen und sie als potentielle Berater sehen. Es redet immer nur eine/r zur gleichen Zeit. Die Einbeziehung der Eltern in die Planung ist bereits Teil einer aktiven Zusammenarbeit mit den Eltern. Außerdem wollen sie im Zusammenhang mit ihren Angeboten in erster Linie positive, befriedigende Erfahrungen machen. Grenzen der Elternarbeit klären. Auch das eigene Auftreten prägt die Atmosphäre des Elternabends. Wie viel Einblick habe ich in die Familiensituation der Kinder gewonnen? Auch verdeutlichen sie, dass Fachkräfte nicht nur bei Problemen und Konflikten Elterngespräche führen. Elternmitwirkung bedeutet nicht, dass den Eltern nur undankbare Aufgaben wie das Bieranzapfen beim Sommerfest oder das Basteln für den Basar übertragen werden. ), die Elternpartizipation und die Elternberatung. Es gilt, die Bedürfnisse und Interessen der Eltern zu erfassen und entsprechende Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln. ... Dazu gehört es auch, dass Eltern im Bereich Medien lernen müssen, „nein“ zu sagen und klare Grenzen zu ziehen. Es genügt dabei nicht, viele unterschiedliche Möglichkeiten einer Zusammenarbeit anzubieten. Anhand von Dias oder Videoaufnahmen können die Eltern über den Tagesablauf und die dahinter stehenden pädagogischen Überlegungen informiert werden und ihre Kinder in der Gruppe erleben. eine Wandtafel geklebt. Besonders interessant für Eltern, Kinder und das Team sind gemeinsame Projekte, die sich am Kindergartenalltag orientieren. Hier entscheidet die Professionalität der PädagogInnen, in der Gestaltung der Elternarbeit und des Elternkontaktes, den weiteren Prozess der Hilfe. Zugleich soll ihnen Gelegenheit gegeben werden, sich mit anderen Eltern über das jeweilige Thema auszutauschen. Insbesondere gegenüber sozial schwachen, ausländischen oder "schwierigen" Eltern ist Toleranz nötig. Allerdings sollten Erzieherinnen nicht möglichst viele verschiedene Angebote machen (Gefahr sinkender Teilnehmerzahlen und einer Verschlechterung der Qualität der Angebote), sondern sich auf einige Formen beschränken, die den eigenen Bedürfnissen und denjenigen der Familien entsprechen - qualitative Verbesserungen sind wichtiger als eine quantitative Ausweitung. ... Das Hilfsangebot von psychosozialen Diensten stößt oft an Grenzen, wenn die Ursachen der Probleme überwiegend in der Gleichaltrigengruppe liegen. Wanderungen, Ausflüge), Mitwirkung von Eltern bei Gruppenaktivitäten, Beschäftigungen und Spielen, Begleitung der Gruppe bei Außenkontakten. Information und Auskunft für Eltern mit gemeinsamer elterlicher Sorge. Wichtige Voraussetzungen für einen solchen Prozess der Annäherung und zunehmenden Zusammenarbeit sind Grundhaltungen wie: Ein zentraler Wunsch von Eltern ist, dass sich die Kindergartenarbeit an der Lebenssituation und den Bedürfnissen ihres Kindes ausrichtet: Sein Wohl soll im Mittelpunkt stehen. Die gewählten Unterrichtsmethoden ergeben sich aus unserer pädagogischen Erfahrung, nicht immer ist das für Außenstehende klar ersichtlich. Welche Gruppe war wohl kreativer? zu 4. Wenig sinnvoll ist es, sich auf längere "fachliche" Streitgespräche einzulassen oder in Verteidigungshaltung zu gehen. Bei jeder Form der Elternarbeit kommt es auf die innere Haltung der pädagogisch Verantwortlichen an. Dazu werden in Kapitel 13 der Broschüre Anregungen gegeben. Auch in der Beziehung zwischen Kindergarten und Familie ist diese Anfangszeit besonders prägend. Fühlten sich die Eltern im Kindergarten wohl? Er ist seit 1986 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Staatsinstitut für Frühpädagogik in München. Wie kann nun Elternarbeit effektiv geplant werden? Nicht ignoriert werden kann, dass es auch eine große Gruppe von Eltern gibt, die wenig Interesse am Kindergartengeschehen zeigen. München: Staatsinstitut für Frühpädagogik 1995, * Gernert, W.: Jugendhilfe. 2 Wie Erziehungspartnerschaft entstehen kann. Vielmehr ist es sinnvoll, den Zweck des Gesprächs in die Erinnerung zurückzurufen und zu betonen, dass beide Seiten versuchen sollten, das Beste für das jeweilige Kind zu tun. Sie drückt sich klar und deutlich aus. So groß deren Bedeutung auch im Kindergartenalltag ist, es fehlen doch Grundvoraussetzungen für einen positiven Gesprächsverlauf, wie z.B. Sie benötigen und/oder wünschen die Unterstützung durch Erzieherinnen. Darüber hinaus sollen Eltern und Erzieherinnen in einen Dialog über die Ziele und Werte der Erziehung sowie über Inhalte und Methoden eintreten. Sie arbeitet so: ...". Erstere sprechen über die schulvorbereitende Arbeit des Kindergartens, Letztere über den Schulbeginn und darüber, wie Eltern ihren Kindern den Übergang erleichtern können. Solche Gespräche sind in der Regel für Eltern und Erzieherinnen eine positive Erfahrung. um Veranstaltungstermine, Zeitungsausschnitte usw. Erziehungspartnerschaft kann sich nur in einem längeren Prozess entwickeln: Sowohl Eltern als auch Erzieherinnen müssen ihr Verhalten ändern und den Weg zueinander suchen. Tabelle 5: Zum Umgang mit besonderen Verhaltensweisen von Eltern. Bei welchem der folgenden Planungsschritte allerdings die Eltern einbezogen werden sollen, muss jedes Team selbst entscheiden, da dies wiederum von der konkreten Situation des jeweiligen Kindergartens abhängig ist. Wobei nicht? Unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen ist es also angebracht, Elternabende durchzuführen? über Ihre Erfahrungen nach der Einschulung Ihres Kindes bei einem Elternabend berichten? ... die Erzieher/innen und Lehrer/innen jedoch sowohl vom Zeitaufwand als auch von … In dieser Phase sind die "neuen" Eltern offener für die Wünsche und Erwartungen der Erzieherinnen, können ihre Vorstellungen und Handlungsbereitschaften in Richtung auf Erziehungspartnerschaft und Elternmitarbeit geprägt werden. Wenn Eltern den Kindergarten als eine Einrichtung erleben, die den Dialog sucht, ihre Kompetenzen anerkennt, ihre Lebenserfahrung schätzt und ihre Unterstützung wünscht, sind sie erfahrungsgemäß zu einer Mitarbeit bereit. So ist es weniger wahrscheinlich, dass sich z.B. Solche Grundhaltungen entwickeln sich erst in einem längeren Prozess, in dem Eltern und Erzieherinnen sich einander annähern. Norderstedt: Books on Demand, 2. Dies wird deutlich, wenn man sich die verschiedenen Zieldimensionen verdeutlicht: Öffnung/Transparenz von Kindertageseinrichtung und Familie: Abstimmung von privater und öffentlicher Erziehung: Elternbildung zur Verbesserung der Familienerziehung: Beratung bei Erziehungsschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten: Förderung von Kontakten zwischen Familien sowie von Selbsthilfe: Nicht alle Ziele der Elternarbeit können auch nur annähernd erreicht oder gar zur Zufriedenheit aller erfüllt werden (z.B. Das hat viele Vorteile, kann aber auch Schwierigkeiten mit sich bringen. Dabei sollte die voraussichtliche Situation im Herbst Berücksichtigung finden: Anregungen für die erste Zeit im Kindergarten finden Sie im nächsten Kapitel. Kindertageseinrichtungen sollten deshalb auf dem Wege einer wechselseitigen Öffnung und des Informationsaustausches zur dialogischen Erziehungspartnerschaft mit den Eltern kommen. vorbereiten. Gerade Erzieherinnen, die bei der Durchführung von Elternabenden noch unsicher sind, erleben den Einsatz von Medien als Erleichterung. Außerdem können gegenseitige Erwartungen und Wünsche erfragt werden. Vorurteile sind uns oft nicht bewusst. Es geht um die Suche nach Aktivitäten, die für Familien und Erzieherinnen interessant und befriedigend sind, durch die möglichst viele der vorgenannten Ziele erreicht werden können. Ist dies der Fall, kann in der Regel von höheren Teilnehmerzahlen ausgegangen werden. Die Erzieherin versucht, positive Aspekte zu betonen, also möglichst auf Vorwürfe und Kritik zu verzichten. Dieses Beispiel zeigt wie die vorgenannten, dass durch die Unterstützung der Eltern sachorientiertes Lernen und realitätsnahe Erfahrungen für die Kinder möglich werden. Team: Situation und Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen, Zusammenarbeit im Team, zeitlicher Rahmen... Träger: Wünsche des Trägers, Kooperation zwischen Team und Träger. Auch in einer Erziehungspartnerschaft zwischen Kindergarten und Familie ist es wichtig und notwendig, von Zeit zu Zeit die Zusammenarbeit zu reflektieren. Dieser kann dann den Eltern (und dem Träger) gegenüber vertreten werden. Akzeptanz: Eltern und Erzieherinnen müssen die Bedeutung von Familie und Kindergarten für das Kind anerkennen. Die wichtigste: Der Unterschied zwischen Elternhaus und Schule kann (und soll) dadurch nicht aufgehoben werden. Das Einlassen auf neue Formen der Elternarbeit bedeutet also nicht, dass den Eltern viel mehr geboten werden müsse. Eine Schwerpunktsetzung unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Eltern und Erzieherinnen sowie der örtlichen Gegebenheiten ist durchaus anzustreben. des Kreises oder ein Psychologe, der zur Trennungsproblematik befragt werden kann. Da Kindergärten häufig mit solchen Schwierigkeiten konfrontiert werden, dürfen sie sich nicht nur als familienergänzende, sondern müssen sich auch als familienunterstützende Jugendhilfeeinrichtungen verstehen. Den fachgerechten Umgang mit den Werkzeugen an der Werkbank zeigt der Großvater eines Kindergartenkindes, der früher als Schreiner gearbeitet hat. Als günstigster Zeitpunkt wurde zudem der Samstagvormittag bezeichnet, an dem Erzieherinnen natürlich nur im Ausnahmefall arbeiten möchten (als zweitgünstigster Zeitraum wurde "an Werktagen nach 19.00 Uhr" angegeben). Singen, Spielen von Instrumenten, besondere Qualifikationen, Erzählen von Geschichten, Tanz). Sollten die Eltern zu Abendveranstaltungen nur schlecht zu motivieren sein, kann der Elternabend versuchsweise zur Abholzeit angesetzt werden, was auch der Situation von berufstätigen Eltern entgegenkommt (Kinderbetreuung anbieten!). Der Planungsvorschlag des Teams kann dann Grundlage für weitere Planungsgespräche mit dem Träger, den Eltern (z.B. Freiburg: Lambertus, 2. Zur Bring- oder Abholzeit (örtliche Gegebenheiten berücksichtigen!) Zugleich werden sie stärker für die Bedürfnisse von Kleinkindern sensibilisiert und werden sich somit für eine kinderfreundlichere Gesellschaft einsetzen. : Kind, Familie, Kindergarten. Zielgruppenspezifische Gesprächskreise oder Treffs ermöglichen es, zu einem bestimmten Teil der Eltern Kontakt aufzunehmen. Mit Eltern, die nicht in den Kindergarten kommen (z.B. Auch könnte ein Stehempfang mit leiser Hintergrundmusik folgen, bei dem Dias mit Szenen aus dem Kindergartenalltag kommentarlos gezeigt werden. Eltern als Vertretungen bei Abwesenheit/Krankheit von Fachkräften, Kinder machen neue Erfahrungen (z.B. (sich nicht selbst überfordern) und "Wir müssen lernen, mit unerfüllten Wünschen und Erwartungen zu leben!" Sie kennen die Bedeutung der jeweils anderen Lebenswelt für das Kind an und teilen die Verantwortung für die Förderung der kindlichen Entwicklung. Inwieweit konnte ich Eltern und Kindern bei Verhaltensauffälligkeiten, Erziehungsschwierigkeiten und anderen Problemen helfen? Elternarbeit liegt somit im Interesse der Kinder und Jugendlichen, deren Eltern, der sozialpädagogischen Fachkräfte der Wohngemeinschaft und der Kinder- und Jugendhilfe (vgl. Diese können in einer Gruppe von "Gleichgesinnten" über Erfahrungen und Probleme reden und so eventuell aus der eigenen Isolation heraustreten. Der gezielt ausgewählte Zeitpunkt der Veranstaltung und Formen der Elternarbeit, die sich in den Kindergartenalltag einbeziehen lassen, verhindern eine zeitliche Überbelastung. Beratungsstellen, Kontakt aufzunehmen, bei persönlichen oder familiären Schwierigkeiten um Rat fragen können, die Einrichtung soll meine Meinung bei der Erziehung der Kinder berücksichtigen, Möglichkeiten, andere Eltern kennen zu lernen, bei handwerklichen Arbeiten mithelfen können, z.B. Conen 1990: 248). Bei derartigen Gesprächskreisen sollte die Kinderbetreuung sichergestellt werden. Wird also bei der Problemdefinition (Schritt 1) oder spätestens bei der Suche nach den Ursachen (Schritt 2) deutlich, dass die Erzieherinnen nicht weiterhelfen können, müssen sie entsprechende Hilfsangebote vermitteln und die Eltern zu deren Nutzung motivieren. Toleranz: Erzieherinnen und Eltern sollten die Werte, Normen, Persönlichkeitscharakteristika, Eigenheiten, Subkulturen usw. Tabelle 3). Vielmehr ist eine optimistische Einstellung sinnvoll: Negative Vorhersagen können als überwindbare Probleme dargestellt und vergangene Erfolge beschrieben werden. Während die eigentliche Planung für das gesamte Kindergartenjahr erst einige Wochen nach den Sommerferien stattfinden sollte, ist es zweckmäßig, den Kindergartenbeginn schon am Ende des alten Kindergartenjahres zu planen. Eltern erschließen die Ressourcen der Gemeinde, der Arbeitswelt usw. Was die Grenzen der Elternarbeit angeht, kommt Conen zu ähnlichen Ergebnissen wie Heun (Conen 1990, S. 198): 30,7 Prozent der Befragten geben an, die Elternarbeit sei sinnlos, wenn kein Kontakt zwischen Eltern und Kindern bestehe, wenn die Kinder ihre Eltern ablehnten; 9,6 Prozent, weil Rückführung nicht möglich sei. 2. Vorbereitungen in letzter Minute erzeugen Stress und verhindern eine positive Ausstrahlung. Würden Sie z.B. die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt bzw. Tabelle 1: Inhalte der Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtung und Eltern. Kindergartenarbeit kann letztlich ohne eine intensive Zusammenarbeit mit Eltern nicht erfolgreich sein, da diese in hohem Maße die kindliche Entwicklung prägen. Elternabende waren bei Eltern weniger gefragt als andere Angebote. Bei leiser Hintergrundmusik machen sich beide Gruppen an die Arbeit... Nach etwa 20 Minuten treffen sich die Eltern mit ihren "Werken" wieder und tauschen ihre Erfahrungen aus. Jeder Kindergarten muss seine eigene Elternarbeit entwickeln, die sich an den örtlichen Gegebenheiten, dem Team, den Eltern und Kindern und deren Lebenswirklichkeit orientiert. Die Planung der Elternarbeit sollte aber dennoch als "offene Planung" verstanden werden, die Raum und Möglichkeiten zu spontanen, situationsorientierten Aktivitäten, Begegnungen, Gesprächen und Veranstaltungen lässt. Aufl. Rahmenplanung, Mitbestimmung der Eltern bei Festen und besonderen Aktivitäten, Eltern als Interessenvertreter von Kindern und Kindergärten gegenüber dem Träger und in der Öffentlichkeit, Eltern als Verbündete bei der Verbesserung von Rahmenbedingungen, Reflexion des Verhaltens des jeweiligen Kindes, Abklärung der Ursachen von Problemen und Suche nach geeigneten Lösungsmöglichkeiten, Abstimmung erzieherischer Maßnahmen gegenüber dem jeweiligen Kind, Beratung bei allgemeinen Familienproblemen und gestörten Familienstrukturen (in sehr begrenztem Rahmen), Vermittlung der Hilfsangebote von Erziehungsberatungsstellen, Frühförderstellen und anderen Einrichtungen bei Erziehungsschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten, Beratung und Motivation zur Nutzung der Hilfsangebote von Beratungsstellen, psychosozialen Diensten, Behörden und Selbsthilfegruppen bei Familienproblemen, Prävention von Störungen der kindlichen Entwicklung durch rechtzeitige Vermittlung relevanter Hilfsangebote bei Familienproblemen und pathogenen Familienstrukturen, Ermöglichung des Gesprächs- und Erfahrungsaustausches zwischen Eltern, Förderung freundschaftlicher Beziehungen und gemeinsamer Aktivitäten, Kinder erleben andere Mütter und Väter, gewinnen neue Vorbilder und Geschlechtsrollenleitbilder (z.B. Familie, Kindertageseinrichtung und Schule sind gemeinsam für das Wohl von Kindern verantwortlich. erfolgen (vgl. : Neue Konzepte für Kindertageseinrichtungen: eine empirische Studie zur Situations- und Problemdefinition der beteiligten Interessengruppen. Bei Problemen in einer Lebenswelt erfährt es keine Hilfe in der anderen. Einen Einblick in den Kindergartenalltag vermitteln ferner Schnuppertage oder Besuchsnachmittage. Elterncafé zu Beginn des Kindergartenjahres, Hausbesuche oder Telefonanrufe vor Beginn des Kindergartenjahres, Bazare, Märkte, Verkauf von Second-Hand-Kleidung, Freizeitangebote für Familien (z.B. Durch eine (schriftliche) Befragung der Eltern kann der für sie günstigste Zeitpunkt für Elternabende herausgefunden werden. Auch hier ist zu beachten, dass diese Befragungsergebnisse in Passau gewonnen wurden und somit eine Umfrage in einer anderen Stadt oder Gemeinde zu anderen Elternwünschen führen könnte. Tabelle 1 zeigt Erwartungen von Eltern an den Kindergarten bzw. Die Beispiele ließen sich noch weiter fortsetzen. Insbesondere für Termingespräche sollte bei der Planung der Elternarbeit genügend Zeit gelassen werden. 2013, * Textor, M.R. zielgruppenspezifische Gesprächskreise: Diese Angebote richten sich nur an einen genau bestimmten Teil der Elternschaft, also z.B. Der Elternabend soll sich an den Bedürfnissen der Eltern ausrichten und ihnen die Möglichkeit eröffnen, aus der Perspektive der Erzieherin oder einer anderen Fachfrau bzw. Für eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern sind Grundhaltungen wie Offenheit, Geduld, Akzeptanz, Kontaktfreude, Toleranz, Vertrauen, Dialogbereitschaft usw. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Dies gilt auch für Feste, die "in einem neuen Gewand" erscheinen könnten. zur Reflexion der Eingewöhnungszeit, als "Halbjahresgespräch" mit den Eltern aller Kinder) - und werden sie ebenfalls von den Erzieherinnen initiiert, sind sie weniger "angsterzeugend". Alleinerziehende können auch nur erreicht werden, wenn die Betreuung ihrer Kinder sichergestellt ist. kann eine tragfähige Grundlage für intensivere Gespräche gelegt werden. In Einrichtungen des "Netzes für Kinder" wird in den Gruppen sogar eine ständige Mitarbeit von Eltern realisiert (Becker-Textor 1995). ): Elternarbeit mit neuen Akzenten. ), (Umsetzung der vereinbarten Lösungsstrategie in Familie und/oder Kindergarten; gegenseitige Unterstützung und Hilfestellung), (auf die Überprüfung der Effektivität des Problemlösungsversuches sollte keinesfalls verzichtet werden - zum einen können alle Betroffene daraus nur lernen, zum anderen wirken bei einem Erfolg Lob und Anerkennung verstärkend). mit einer Ausstellung von Bilderbüchern und Kassetten, eventuell in Verbindung mit einem Gespräch über Medienerziehung. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Berufstätige Eltern und ihre Kinder im Konfliktdreieck. auch Drachensteigen, Herbstmarkt oder Kartoffelfest, fördern die Kontaktaufnahme und Kommunikation der Eltern miteinander. Auf der Grundlage der unter Punkt 1 gesammelten Informationen können dann die Ziele der Elternarbeit geklärt werden. Vielmehr sollten sie Fakten unkommentiert herausstellen, "echte" Probleme zusammen mit den Eltern lösen und gute Vorschläge umzusetzen versuchen. et al. Gemeinsame Aktivitäten mit den Familien der "alten" und "neuen" Kinder wie Ausflüge und Wanderungen, aber z.B.